Führungskräfte-Sensibilisierung PSYCHE

Psychische Störungen bei Mitarbeitern erkennen und psychische Belastungen durch ungünstige Mitarbeiterführung vermeiden

Worum geht es?
Ergänzend zu unserer allgemeinen Führungskräfte-Sensibilierung ist es im Sinne einer hoch motivierten, konstruktiven und effizienten Arbeitsleistung wichtig, Führungskräfte für Persönlichkeitsstörungen und  psychische Störungen sowie ein dadurch (oft mehr als nur) "ungünstiges" Mitarbeiter-Verhalten im Umgang mit Kollegen und Kunden zu sensibilisieren.

 

Eine solche Führungskräfte-Sensibilisierung erfolgt ebenso im Rahmen von Fürsorgepflicht und Arbeitssicherheit, zur Förderung des  Betriebsklimas und zur Gewährleistung des Betriebsfriedens.

Dazu erhalten Sie nachfolgend einige Infos:

Besorgniserregende Fallzahlen
Tatsächlich schnellen die Fallzahlen psychischer Erkrankungen ungebremst empor. Auch Betriebe bekommen das zu spüren, selbst wenn "lediglich" Minder- oder Schlecht-Leistung erbracht wird und die nachfolgende AU-Bescheinigung vorab "lediglich" vom Hausarzt ausgestellt wird. Vorab-Diagnose: Vegetative Verstimmung. Der Rest folgt später! Doch Arbeitsausfall ist gar nicht das eigentliche Problem, sondern vielmehr das, was tief im Inneren gärt und sich dann symbiotisch mittels verbaler oder non verbaler Kommunikation auf Kollegen und Kunden überträgt. Ist Ihnen dies bewusst?

 

Ursachen
Als Grund für den dramatischen Anstieg psychischer Erkrankungen sind u.a. die gestiegenen Anforderungen der Arbeitswelt in Verbindung mit wachsenden mentalen Anforderungen und psychischen Belastungen bekannt. Es gibt aber viele weitere Ursachen, die vielen gar nicht bewusst sind. Dazu zählen (was für den Laien eher wie Science Fiction klingt) zum Beispiel Parasiten, die das Zentrale Nervensystem infizieren und die Kontrolle über die Persönlichkeit und das Denken übernehmen, was zumeist völlig unentdeckt bleibt.  Einzelfälle? In Bezug auf Infektion mit dem heimtückischen Gehirnparasiten Toxoplasma gondii liegt die Infektions-Quote in Deutschland bei weit über 50 Prozent.  Betriebe sollen folglich gewarnt sein.  Weitere Details

Fürsorgepflicht
Es gibt unzählige Unfallverhütungs- und Arbeitssicherheitsbestimmungen. Darüber hinaus sind viele gesundheitsdienliche und -fördernde Maßnahmen im Rahmen der arbeitgeberseitigen Fürsorgepflicht bekannt. Das Problem psychischer Erkrankungen wird jedoch nicht selten vernachlässigt - und ist in vielen Betrieben immer noch ein Tabu-Thema, obwohl die tatsächliche Relevanz eine völlig andere Sprache spricht. Daher gestatten Sie folgende Frage:


Ist die Beachtung der Kühlwassertemperaturanzeige sowie der Öldruckanzeige und Tankleuchte Ihres Autos während einer Dienstreise

für Sie etwa auch ein Tabu-Thema - wenn hier jeweils das rote Lämpchen leuchtet? 

 

 

Chefs sind wichtiger als der Hausarzt!
Immer mehr Unternehmen erkennen die Problematik.
Sie setzen auf ihre Führungskräfte, damit diese frühzeitig gegensteuern können. Diese stehen täglich acht Stunden im direkten oder indirekten

Kontakt mit den Mitarbeitern, während der Hausarzt bei einem einzigen Besuch ca. 10 Minuten Zeit hat und die eigentliche Problematik,

die hinter irgendwelchen ganz anderen Symptomen steckt, oft gar nicht erkennen kann.

Zeitgemäße mitdenkende Mitarbeiterführung

Im Sinne einer psychologisch wie neurotechnisch klug mitdenkenden modernen Mitarbeiterführung gilt es, psychischen Druck durch erhöhte Arbeitsbelastung, Mobbing oder auch private Probleme rechtzeitig zu erkennen und geschickt gegenzusteuern.

 

Ebenfalls sollen Führungskräfte natürlich bereits in Bezug auf Personalauswahl und Eignungsdiagnostik erkennen lernen, bei welchen Kandidaten von vorne herein potentielle Gefahren schlummern oder bereits offenkundig sind.

 

Wer die Lage erkennt und Menschen richtig einschätzt, vermeidet Arbeitsausfälle von längerer Dauer, ebenso eine Störung des Betriebsfriedens, die Minderung der Motivation, eine Minderleistung, eine unbewusste (z.B. bei Burn out oder masochistischen Tendenzen) oder sogar vorsätzliche Schlechtleistung (z.B. aufgrund nicht geklärter Probleme, nicht ausgelebter Aggressionen oder aufgrund Frust).  Plastische Infos zu weitere Folgen von falsch eingeschätzter Persönlichkeit und Psyche finden Sie hier.  

Unnötige Belastungen erkennen
Es gilt, organisatorisch wie kommunikativ bedingte Belastungen zu erkennen. Dazu zählen u.a. E-Mail-Chaos, rund um die Uhr klingelnde Telefone, Lärm, Außen-Lärm, unpassende Beleuchtung, ungünstige Pausenregelung, ständig neue Anforderungen oder Einschränkungen, unsinnig erscheinende Meetings, missverständliche Kommunikation, falsche Wortwahl, Paraverbalität und Körpersprache sowie mangelnde Kooperation, fehlende Nähe und Bodenständigkeit oder mangelndes Verständnis für die normalen menschlichen Erwartungen und Bedürfnisse. Auch Arbeitsaufträge, die am besten schon erledigt sind, wenn sie eintreffen, bedeuten nicht nur für die Mitarbeiter erhöhten Stress - auch die Qualität der Auftragsabwicklung, der Umgang mit Kunden und die Wirkung nach außen leiden darunter. Letztendlich führen unnötige Belastigungen, die es zu indentifizieren gilt, nicht zu der gewünschten Leistung, erst recht nicht zu Mehrleistung. Sie bewirken nachgewiesenermaßen das genaue Gegenteil! Es ist schon verrückt: Bei Maschinen wissen wir, dass sie präzise einzustellen, zu hegen, zu warten und zu pflegen (z.B. zu ölen) sind. Bei Menschen vergessen wir dies jedoch nicht selten!  

Anzeichen für Persönlichkeitsstörungen

und psychische Erkrankungen rechtzeitig wahrnehmen und erkennen
Führungskräfte müssen unbedingt sensibilisiert werden, damit sie Anzeichen für persönliche und berufliche Krisen bei Mitarbeitern wahrnehmen, richtig einschätzen und entsprechend handeln können. Auch sollten sie in der Lage sein, Persönlichkeitsstörungen sowie Indizien für psychische Erkrankungen zu erkennen. Letztendlich zählt die ärztliche Diagnose. Was bringt es aber, wenn jemand krank ist, aber nicht zum Arzt geht und an Stelle des Arbeitsausfalls den Betriebsfrieden oder die Teamleistung negativ beeinflusst und sich selbst langfristig völlig ruiniert?

 

Die wenigsten Störungen der Psyche treten offen zu Tage
Letztendlich liegt die Verantwortung bei den Führungskräften. Doch glauben Sie etwa, dass man so etwas offen sieht und sofort erkennt?

Weit gefehlt. Nicht alle Erkrankungen der Psyche treten offen zu Tage und sind einfach erkennbar. Oftmals ist es genau anders als man meint. Zudem muss zwischen Störungen unterschieden werden, bei denen sich der betroffene Mitarbeiter krank fühlt und zum Arzt geht und solchen, die der Betroffene selbst gar nicht wahrnimmt und sich dabei auch in keinster Weise krank fühlt. Bei manchen Psychosen halten die Betroffenen die anderen für krank oder gestört und fühlen sich von ihnen gegängelt und hintergangen.

Potentielle Gefahr
Mit Erkrankungen der Psyche sind nicht etwa nur Depressionen und das geradewegs inflationär wioe pauschal kommunizierte "Burn out" gemeint, sondern auch jene, die eine Gefahr für das gesamte Unternehmen darstellen können. Viele können sich kaum vorstellen, dass hoch qualifizierte, sympathische und eloquente Mitarbeiter allein mit ihren ihnen selbst unbewussten gestörten Denkmustern und Handlungen Teams und ganze Unternehmen ruinieren können. Auffallen wird das erst mal keinem, sofern die Techniken nicht bekannt sind, genau das herauszufinden.

Andere und sich selbst schützen!
Führungskräfte sind zugleich "Beschützer" im Sinne ihrer Aufgabe. Daher gilt es, nicht nur jenen helfen, die betroffen sind: Auch das entsprechende Team muss geschützt werden. Führungskräfte müssen sich zudem auch selbst schützen. Mitarbeiter mit bestimmten Störungen können gefährlicher sein als man meint. Die psychologische Diagnostik nach dem ib reality view& proof concept zeigt dies immer wieder auf.

Hilfe anbieten: Hilfsangebote
Darüber hinaus sollten Hilfsangebote bereitgestellt werden, die teilweise anonym sind. Darüber sollte aber offen kommuniziert werden. Psychische Störungen und schwere Persönlichkeitsstörungen sind eben keine Lapalie und dürfen kein Tabu-Thema bleiben, das von Unwissenden belächelt oder stigmatisiert wird.

 

Führungskräfte sollten sich schulen lassen, damit sie ein Gespür für das Erkennen psychischer Störungen und möglicher Krankheitssymptome bekommen, wobei jedoch das Diagnostizieren auf Basis angeblicher "Menschenkenntnis" unbedingt (zwingend) vermieden werden muss.

Fortbildungs- / Seminar-Inhalte 

Die Führungskräfte-Sensibilisierung zur Erkennung und Vermeidung psychischer Störungen wird in Seminarform oder als Individual-Training angeboten.  Die Zertifikats-Fortbildung "Fachkraft für psychische Arbeitssicherheit",  bei der Sie zu einer Art Mini-Psychologe und Mini-Psychiater ausgebildet werden, dauert 1 Woche. Die reine "Sensibilisierung" ist auch als 1-tägiges Tagesseminar & als Training buchbar. Weitere Infos bei...


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